Seit 2026 verlangt das oesterreichische Arbeitszeitgesetz eine lueckenlose, manipulationssichere Arbeitszeiterfassung. Excel-Tabellen und handgeschriebene Stundenzettel genuegen nicht mehr. Wer Mitarbeiter im Aussendienst hat, braucht jetzt ein digitales System mit pruefbaren Zeitstempeln. Zeiterfassung Oesterreich, das ist keine Empfehlung mehr, sondern Pflicht.
Zeiterfassung Oesterreich: was das Gesetz konkret fordert
Drei Kriterien stehen im Gesetz. Erstens: lueckenlos. Jede Arbeitszeit wird erfasst, ohne Ausnahme, ohne Luecke. Zweitens: manipulationssicher. Nachtraegliche Aenderungen muessen technisch erkennbar oder unmoeglich sein. Drittens: pruefbar. Bei einer Kontrolle muessen die Daten sofort vorgelegt werden koennen. Nicht morgen. Nicht naechste Woche. Sofort.
Warum Excel nicht mehr reicht
Eine Excel-Tabelle kann jeder jederzeit aendern. Still und leise, ohne Spuren. Ein Stundenzettel kann am Freitagabend fuer die ganze Woche ausgefuellt werden. Niemand merkt den Unterschied. Genau deshalb erfuellen diese Methoden die gesetzlichen Anforderungen nicht mehr. Bei einer Pruefung sind sie wertlos.
Was bei einer Kontrolle durch die Arbeitsinspektion passiert
Die Arbeitsinspektion kommt ohne Voranmeldung. Sie verlangt die Aufzeichnungen der letzten zwoelf Monate. Auf der Stelle. Excel auf dem Laptop des Chefs, der gerade in Kaernten Skifahren ist? Hilft nicht.
Die Strafen sind empfindlich: 72 bis 1.815 Euro pro Arbeitnehmer. Bei Wiederholung verdoppelt sich der Betrag. Fuer ein Unternehmen mit 20 Mitarbeitern kann ein einziger Kontrolltag ueber 30.000 Euro kosten. Das ist kein theoretisches Szenario, es passiert.
Der Umstieg dauert einen Tag
Ihre Mitarbeiter laden die App herunter. Stempeln morgens ein, abends aus. Die Daten landen in Echtzeit im System, lueckenlos, manipulationssicher, jederzeit abrufbar. Kein Papierkram, kein Nacherfassen, kein Risiko bei der naechsten Kontrolle.






