Es gibt einen Satz, den jeder kennt, der Teams im Außendienst führt, und er kommt immer im falschen Moment: „Bei uns ist davon nichts vermerkt.“
Du hast den Mitarbeiter geschickt, die Arbeit wurde gemacht, vielleicht sogar gut. Dann ruft der Kunde an und sagt nein, diese Stunde wurde nicht geleistet, dieser Einsatz ist nicht vermerkt. Und die Diskussion beginnt: mal endet sie mit einem halben Tag, an dem du Belege jagst, die du nicht hast, mal mit einer Rechnung, die nicht bezahlt wird.
Der Punkt ist, dieses Problem hat zwei Gesichter, und meist erzählen wir nur eines. Auf der einen Seite steht, wer die Arbeit ausführt und im Streitfall nichts beweisen kann. Auf der anderen, wer dafür bezahlt und sich zu Recht fragt, ob sie wirklich gemacht wurde. Dazwischen klafft eine Lücke: Vertrauen aufs Wort, das trägt, bis es nicht mehr trägt.
Der Unterschied zwischen Überwachen und Nachweisen
Hier kommt meist jemand mit GPS, Fotos, Kontrolle. Aber Vorsicht, das sind zwei verschiedene Dinge. Das eine ist Überwachung: der Person hinterher. Das andere ist der Arbeitsnachweis: dokumentieren, dass ein Einsatz stattgefunden hat, an einem Ort und zu einer Zeit, zum Schutz beider Seiten.
Das Erste stellt Menschen gegeneinander. Das Zweite stellt sie auf dieselbe Seite, denn derselbe Nachweis, der dem Kunden recht gibt, gibt auch dem recht, der gearbeitet hat. Eine einfache Unterscheidung, die alles ändert.






